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admin

Administrator

Beiträge: 7

Wohnort: MD

1

Mittwoch, 6. Februar 2008, 16:04

Hallo,entsteht bei der Turbohefe in Verbindung mit Zuckermaische Methanol?

Hallo,

entsteht bei der Turbohefe in Verbindung mit Zuckermaische Methanol ?

Warum sollte die Maische mit Aktivkohle gereinigt werden ? Sind da

Giftstoffe enthalten, die so rausgefiltert werden sollen ?



Hallo Herr ******



Die Gärung mit Turbohefe ist vom Grundprinzip nichts anderes als ob Wein vergoren wird oder Kartoffel oder ...


Die Turbohefen sind über die Jahre hinweg so hochgezüchtet, daß sie extrem Alkoholresistent sind. Normale Weinhefe stirbt so bei 12,5-13 Vol% Alkohol ab. Einige wenige überleben aber, die isoliert wurden und durch die natürliche Auslese eben stärker sind.


Durch die Zugabe von Nährsalzen etc. vergären sie nun unter optimalen Bedingungen Zucker auf bis zu 23Vol%. und auch sehr schnell.


Die Stoffe die dabei entstehen sind wie auch beim Wein die verschiedenen Alkohole, wobei nun auch Methanol, Isopropanol und andere Fuselstoffe gehören. Natürlich auch der gewünschte Ethanol. Diese können auch durch eine Filtration nicht herausgelöst werden. Die Aktivkohlefilterung dient der Klärung.


Eine Abtrennung des Methanols etc., ist nur durch die "Verdunstungsmethode" zu erreichen. Die Stoffe haben ja verschiedene Verdunstungstemperaturen wobei die 78 Grad die vom Ethanol ist. Alles vorher nennt sich Vorlauf und hat einen Nagellackentfernergeruch. Alles da drüber nennt sich Nachlauf und enthält Schwebstoffe und Wasser. Man kann mit einem nochmaligen Brennen dies auch noch nutzbar machen. Das heißt auch wenn sie einen normalen Wein im Laden kaufen, daß er Methanol enthält. Darum auch gelegentlich der dicke Kopf. Jeder normal vergorene Alkohol, wie auch Bier enthält Methanol.


Außer solche Stoffe, die gebrannt wurden. Wodka, Obstler etc.


www.turbohefe.biz


:thumbup:

mike101

unregistriert

2

Donnerstag, 7. Februar 2008, 07:50

Danke

Nun ja, und wofür dann die Aktivkohle ?

Nach meinen Recherchen kann die Kohle lediglich Geschmacks- und Aromastoffe herausfiltern. Keinesfalls aber Giftstoffe.

Ist das richtig ?

3

Montag, 10. März 2008, 21:10

Grüezi,

Die Aktivkohle hat tatsächlich nur die Eigenschaft Geschmacksstoffe zu absorbieren. Sicherlich nimmt sie dabei auch etwas Methanol und andere Stoffe mit, aber nicht alles. Sie nimmt auch nicht alle Geschmacksstoffe auf, der Alkohol wird aber wesentlich Geschmacksneutraler und eignet sich so besser zum versetzen mit essenzen. Über Sinn oder Unsinn solcher Essenzen lässt sich streiten, ich halte es für die größere Kunst möglichst viel Geschmack aus der Maische in den Schnaps zu bringen.

Über das Methanol habe ich in diesem Forum an anderer Stelle schon geschrieben, bitte dies zu beachten und alles zu vergessen was sie bisher über die Entstehung und gefährlichkeit von Methanol aufgeschnappt haben...

MfG Fabi

Brenner

unregistriert

4

Donnerstag, 10. April 2008, 00:18

nnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn :cursing:

Brenner

unregistriert

5

Donnerstag, 10. April 2008, 00:54

Turbohefe

:cursing: so gehts mir wenn ich diesen Unsinn über Turbohefen 24 oder 48 Stunden anlesen muss.

1. Maische ist ein Gemisch aus Früchten, Korn, Topi und Kartoffeln. Und nichts anderes.

2. Wasser und Zucker ist eine abgeleitete Möglichkeit aus der industriellen billigst Alkoholgewinnung (ähnlich in Russland Samagon = Wasser, Zucker, Backhefe).

3. Ein kleverer Geschäftemacher aus Schweden hat aus den staatlichen Monopolen einen Weg gesucht, diese zu umgehen und daraus größten Gewinn für sich zu erzielen, z.B die sogenannte Turbohefe. Dabei wird in 1-2 Tagen (warum) ein Industrieähnlicher Primitivalkohol bis 23 % erzielt. Dabei entstehen hohe Temperaturen (schädlich) und schlechter Geschmack (muss über Aktivkohle entfernt werden, da sonst ungeniessbar). Mit diesem Alkohol kann man direkt nur Liköre basteln, sonst nichts. Um höhere Alkoholstärken zu erreichen, muß mit einer gesetztlich Zugelassenen Kleindestille mit 0,5l Inhalt bebrannt weren (Ergebniss aus 1 Brand ca. 0,055 l Alkohol mit 45-55% 0 etwa 1 doppelter)) aber mit Methanol, Fuselölen und und, da keine Abtrennung von Vor- und Nachlauf möglich (lizensiertes offizielles Brennen nicht Erlaubnisfähig). Daraus wir dann mit Plastikaromen irgend ein Produkt hingepanscht (man denke aus 1 und der selben Schei--- kann man Wodka, Rum, Whisky unsw. machen), sorry aber mir fällt sofort der Zauberlehrling ein.

4. Ich bitte alle Hobbyschnapser eine Überlegung anzustellen: ist es im gesamten, Geld, Arbeit, Gesundheit, Genuss, Qualität, Wohlgeschmack nicht billiger staatlichen EF1 Neutralalkohol zu kaufen (Beispielrechnung, grob: 1 L 96% Primapit 30 E, ergibt 2,4 L 40% incl Steuer = 12,50 E f. 1 l) und mit diesem Qualitätsalkohol können Sie ihre Sorten mischen. Bitte beachten Sie, dass es 2 Aromen dafür gibt, natürliche und naturidentische (Künstliche).

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